Kunststoffkraftstoff
Branchennachrichten / Datum: 24. Januar 2018

Kunststoffabfälle
Die Technologie ist nicht allzu kompliziert, Kunststoffe werden geschreddert und dann in einer sauerstofffreien Kammer (sogenannte Pyrolyse) auf etwa 400 Grad Celsius erhitzt. Beim Sieden der Kunststoffe wird das Gas abgeschieden und oft wieder als Antrieb für die Maschine selbst verwendet. Anschließend wird der Kraftstoff destilliert und gefiltert. Da der gesamte Prozess in einem Vakuum stattfindet und der Kunststoff geschmolzen und nicht verbrannt wird, werden nur minimale bis gar keine entstehenden Giftstoffe in die Luft freigesetzt, da alle Gase und/oder Schlamm wieder als Antrieb für die Maschine verwendet werden.

Kraftstoff aus Kunststoff
Für diese Technologie ist die Art des Kunststoffs, den Sie in Kraftstoff umwandeln, wichtig. Wenn Sie reine Kohlenwasserstoffe wie Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) verbrennen, erhalten Sie einen Kraftstoff, der ziemlich sauber verbrennt. Aber wenn PVC verbrannt wird, korrodieren große Mengen Chlor den Reaktor und verschmutzen die Umwelt. Beim Verbrennen von PETE wird Sauerstoff in die sauerstoffarme Kammer freigesetzt, wodurch die Verarbeitung verlangsamt wird. PETE wird in Recyclingzentren effizient recycelt, daher ist es am besten, PETE auf herkömmliche Weise zu recyceln. HDPE (Krüge) und LDPE (Beutel und Folien) bestehen grundsätzlich aus Polyethylen und können daher auch als Kraftstoff verwendet werden, sind jedoch etwas umweltschädlicher, da ein dickerer und schwererer Kraftstoff entsteht. Aber durch zusätzliche Verarbeitung kann sogar HDPE in sauberen Diesel verwandelt werden.
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